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SED-Opferbeauftragte

Artikel

Evelyn Zupke im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten des Internationalen Parlamentstipendiums

Auf einem Bildschirm sind vier Frauen und drei Männer abgebildet.

Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke in einer Webex-Konferenz mit Stipendiatinnen und Stipendiaten des Internationalen Parlamentstipendiums IPS - Sonderprogramm für die afrikanischen Staaten südlich der Sahara.

© DBT / Eriksson

Die SED-Opferbeauftragte hat sich am 11. Januar 2022 mit den fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten des Internationalen Parlamentstipendiums IPS - Sonderprogramm für die afrikanischen Staaten südlich der Sahara für ein digitales Gespräch getroffen. Thema des Austauschs war nicht nur ihre persönliche Beteiligung an der Aufdeckung der Fälschung der Kommunalwahlen in der DDR im Frühjahr 1989, sondern insbesondere ihre Arbeit als SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag.

Gemeinsam mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten hat die SED-Opferbeauftragte über Parallelen und Unterschiede zwischen der friedlichen Revolution in der DDR und dem Ende der Apartheid in Namibia und Südafrika und über die Rolle der Kirchen während des Umbruchs diskutiert. Außerdem tauschten sie sich über die Rolle der Wahrheitskommissionen und der Gewährung von Amnestie für frühere Verantwortungsträger in Südafrika bei der Aufarbeitung begangenen Unrechts aus. Darüber hinaus haben sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit großem Interesse über die Schwerpunkte der Arbeit der SED-Opferbeauftragten und die noch immer bestehenden Handlungsbedarfe für die Opfer der SED-Diktatur informiert.

DAS IPS-Sonderprogramm steht unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Deutschen Bundestages und wird in diesem Jahr zum zweiten Mal angeboten. Es gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, einen ganz unmittelbaren praktischen Einblick in die parlamentarische Demokratie Deutschlands zu erhalten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind junge Hochschulabsolventen aus Südafrika und Namibia, die sich in ihren Heimatländern aktiv für demokratische Grundwerte einsetzen. Das Programm soll sie dazu ermutigen, in ihren jeweiligen Heimatländern auch zukünftig selbst zu einer aktiven Zivilgesellschaft beizutragen. Wegen der Corona-Pandemie findet das Programm in diesem Jahr ausschließlich virtuell statt.

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