Parlament

Einweihung Gedenkstele im Bundestag

Die Wehrbeauftragte Eva Högl steht vor der Gedenkstele für die 114 Angehörigen der Bundeswehr, die seit 1993 bei internationalen Einsätzen umgekommen sind.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl steht vor der Gedenkstele für die 114 Angehörigen der Bundeswehr, die seit 1993 bei internationalen Einsätzen umgekommen sind.

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(© DBT/Inga Haar)

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Für die 114 Angehörigen der Bundeswehr, die seit 1993 bei internationalen Einsätzen umgekommen sind, wurde am Mittwoch, den 18. November 2020, ein elektronisches Gedenkbuch vor dem Sitzungssaal des Verteidigungsausschusses eingeweiht.

„Dieser dauerhafte Erinnerungsort im Deutschen Bundestag ist ein wichtiges Gedenken. Die Soldatinnen und Soldaten werden von den Abgeordneten des Parlaments in die Einsätze geschickt und die hier Geehrten haben ihr Leben für unser Land gegeben. Deshalb ist dies ein wichtiges Zeichen auch an die Angehörigen: Wir werden sie ehren und nicht vergessen“, sagt die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl, die an der Einweihung teilnahm.

Das Gedenkbuch erinnert an alle Soldaten und Zivilisten der Bundeswehr, die im Auslandseinsatz ums Leben kamen. Das Präsidium des Deutschen Bundestages hatte nach langen politischen Debatten die Aufstellung beschlossen. Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble weihte die Gedenkstele im  Beisein der Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), des Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, sowie von Vertretern der Hinterbliebenen ein.

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