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Beim Militär­historischen Museum in Dresden

Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl (Mitte) steht mit einem Zivilisten (links) und einem Soldaten (rechts) vor Panzern.
Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl (Mitte) steht mit einem Zivilisten (links) und einem Soldaten (rechts) vor Panzern.
Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl (links) steht vor einer Vitrine mit einem Soldatenhelm und lässt sich von einem Mann (rechts) etwas erklären.

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Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. (MHMBw/Meißner)

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Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. (MHMBw/Meißner)

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Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. (MHMBw/Meißner)

Bereits zum dritten Mal in ihrer Amtszeit als Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages besuchte Dr. Eva Högl am 19. September 2023 das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden. Bei einem Rundgang durch die Ausstellungen „Krieg und Frieden 2005-2021: Die Bundeswehr in der Ära Merkel“ und „Overkill“ überzeugte sich die Wehrbeauftragte von der Leistungsfähigkeit eines der bedeutendsten Geschichtsmuseen Europas sowie der brennenden Aktualität von Militärgeschichte. Das gilt sowohl für alle Facetten des Erbes des Kalten Krieges, als auch für die unmittelbare Zeitgeschichte der Bundeswehr. Mit „Krieg und Frieden 2005-2021“ hat das Museum den letzten Abschnitt der Dauerausstellung überarbeitet und damit den chronologischen Rundgang komplettiert. Entstanden ist eine überzeugende Darstellung bis heute prägender Etappen der Bundeswehr und ihres Wandels – von Afghanistan, über die Aussetzung der Wehrpflicht, die Flüchtlingsrettung bis zur neuen Bedeutung der Bündnis- und Landesverteidigung. Die Sonderausstellung „Overkill“ beschäftigt sich mit dem Kalten Krieg und offenbart überraschende und erschreckende aktuelle Bezüge: Smartphones, GPS oder Internet wurden im Kalten Krieg für militärische Zwecke entwickelt und prägen heute den zivilen Alltag. Spätestens mit dem Ukraine-Kriegs sind Krieg und Aufrüstung in Europa wieder gegenwärtig. Für die historisch-politische Aus- und Weiterbildung – insbesondere, aber nicht nur von Soldatinnen und Soldaten – sind beide Ausstellungen ein Muss.

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