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Bei der Einsatzflottille 1 in Kiel

Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl begrüßt zwei Marinesoldaten.
Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl steht mit einem Marinesoldaten in einem Gebäudeeingang.
Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl spricht mit Marinesoldaten an einem Konferenztisch..

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Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht den Standort Kiel der Einsatzflottille 1. (Bundeswehr/Marcel Kröncke)

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Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht den Standort Kiel der Einsatzflottille 1. (Bundeswehr/Marcel Kröncke)

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Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht den Standort Kiel der Einsatzflottille 1. (Bundeswehr/Marcel Kröncke)

Am 24. Januar 2024 besuchte Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl ein weiteres Mal den Standort Kiel der Einsatzflottille 1, eine der drei Großverbände der Marine.

Gemeinsam seinem Führungsstab informierte der Kommandeur, Flottillenadmiral Sascha Helge Rackwitz, die Wehrbeauftragte über aktuelle Herausforderungen bei der Vorbereitung auf die Landes- und Bündnisverteidigung sowie die Beteiligung an den laufenden Einsätzen. Auch der Zustand der Infrastruktur und des Materials sowie die Personalgewinnung waren Gegenstand der Gespräche. Dr. Eva Högl begrüßt besonders die erfolgreichen Pilotprojekte „Rückkehr an Bord“ und „4-Tage-Woche“, die der Kommandeur der Einsatzflottille 1 und der Kommandeur des 3. Minensuchgeschwaders im Oktober 2023 in eigener Initiative gestartet haben. Sie sollen den seefahrenden Soldatinnen und Soldaten im Heimathafen einen verlässlichen und planbaren Ausgleich für die besonders hohen Belastungen auf See bieten.

Von dem großen Engagement der Soldatinnen und Soldaten der zur Einsatzflottille 1 gehörenden Einheiten zeigte sich Dr. Eva Högl nach drei intensiven Gesprächsrunden beeindruckt. Im Fokus der Gespräche standen auch hier die Themen Personal, Material und Infrastruktur sowie die überbordende Bürokratie in allen Bereichen. Auch die schwierige Wohnsituation ab 25 Jahren beschäftigte viele der Soldatinnen und Soldaten, da sie viele junge Rekrutinnen und Rekruten davon abhalte, ihren Dienst zu verlängern. Umso mehr unterstützt die Wehrbeauftragte die Absicht des Kommandeurs, die Pilotprojekte bald zu verstetigen und auf andere seegehende Einheiten zu erweitern, um Attraktivität des Dienstes und Gefechtsbereitschaft gleichermaßen zu fördern.

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