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Presse

Weniger Weiterbildungen im Jahr 2020

Arbeit und Soziales/Unterrichtung - 20.01.2021 (hib 85/2021)

Berlin: (hib/CHE) Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der Arbeitsförderung als auch die berufliche Weiterbildung waren im Jahr 2020 pandemiebedingt eingeschränkt. Das geht aus dem Bericht der Bundesregierung über die Förderung der beruflichen Weiterbildung hervor, der als Unterrichtung (19/25785) vorliegt.

Darin heißt es zu den durch die Bundesagentur für Arbeit geförderten Weiterbildungen: „Waren in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 noch steigende Eintrittszahlen zu verzeichnen, so ging in den Folgemonaten die Zahl der Eintritte insgesamt und in der Folge auch der Teilnehmerbestand rechtskreisübergreifend zurück.“ Weiter heißt es: „Im April 2020 brachen die Eintritte sehr stark ein. Im Vergleich zum Vorjahresmonat reduzierten sich die Eintritte insgesamt um 57,5 Prozent. Abschlussorientierte Maßnahmen waren etwas weniger stark betroffen. Die Eintritte aller Gruppen sind zurückgegangen. Alleinerziehende, Personen ohne Berufsabschluss und Jüngere waren allerdings überproportional betroffen.“

Auch in der Weiterbildungsförderung Beschäftigter seien die Auswirkungen der Pandemie deutlich, aber weniger stark spürbar gewesen, schreibt die Regierung. „Die Eintritte sind im April und Mai stark zurückgegangen, haben sich aber im Juni und Juli wieder leicht erholt. Der Rückgang bei den Eintritten betrug im Juli 2020 noch minus 16,5 Prozent.“ Die Zahl der mit Arbeitsentgeltzuschüssen geförderten Teilnehmenden sei in den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 um sieben Prozent im Vergleich zum Bestand im Dezember 2019 zurückgegangen, heißt es weiter.