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Presse

Zustand des Autohandels in der Corona-Pandemie

Verkehr und digitale Infrastruktur/Kleine Anfrage - 18.03.2021 (hib 353/2021)

Berlin: (hib/HAU) Den Zustand des Autohandels in der Corona-Pandemie stellt die FDP-Fraktion in den Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (19/27396). Der Automobilhandel sei auch im zweiten Jahr der Corona-Krise weiter stark von dieser betroffen, schreiben die Abgeordneten. So sei die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Januar 2021 um 31,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen. Auch im Gebrauchtwagenmarkt sei im Januar ein Einbruch um 29,4 Prozent im Vergleich zu 2020 erfolgt. Bundesweit drohe den knapp 37.000 oft als Familienbetrieb geführten Unternehmen eine noch nie dagewesene Schließungswelle, heißt es in der Vorlage.

Von der Bundesregierung wollen die Abgeordneten daher wissen, welche Schlüsse sie aus den Zulassungszahlen für Pkw im bisherigen Jahresverlauf sowie im Jahr 2020 zieht, „insbesondere im Hinblick auf die kurz- bis mittelfristige Entwicklung des Automobilmarktes in Deutschland“. Mit Blick auf die laut FDP-Fraktion „eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Zulassungsstellen“ wird gefragt, ob die Bundesregierung Maßnahmen plant, um die Länder hinsichtlich der Fahrzeugzulassungen durch Zulassungsstellen zu unterstützen. Was getan wird, um die Möglichkeit der Online-Zulassung auch für Unternehmen zu schaffen, interessiert die Abgeordneten ebenfalls.