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Presse

Gefahren durch Plastikmüll in Nord- und Ostsee

Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Antwort - 29.04.2021 (hib 572/2021)

Berlin: (hib/CHB) Weltweit sind Verpackungsmaterialien sowie Abfälle aus Fischerei und Schifffahrt für den Tod von mehr als einer Million Seevögeln und weiteren rund 100.000 Meereslebewesen verantwortlich. Das schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/28746) auf eine Kleine Anfrage (19/28289) der FDP-Fraktion. Auch in Deutschland sei bekannt, dass sich marine Tierarten regelmäßig in Müllteilen verhedderten und strangulierten oder den Müll fräßen und sich daran verschluckten, heißt es in der Antwort weiter.

Ein signifikanter Trend, wie sich Menge, Eintrag und Entnahme von Plastikmüll in deutschen Meeresgewässern seit dem Jahr 2000 verändert hat, lässt sich laut Bundesregierung nicht feststellen. Im Übrigen verweist sie auf ihre Antwort (19/22590) vom 16. September 2020 auf eine in weiten Teilen gleichlautende Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Problematik des Plastikmülls an den Stränden der Nord- und Ostsee.