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Presse

Weiterbildungsstipendien für Talente der beruflichen Bildung

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Antwort - 07.06.2021 (hib 748/2021)

Berlin: (hib/DES) Mit rund 6 000 Neustipendiaten pro Jahr ist die Förderkapazität des Weiterbildungsstipendiums angemessen. Das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/30129) auf eine Kleine Anfrage (19/29544) der FDP-Fraktion fest. . Dies entspreche einem Anteil von circa einem Prozent an allen Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen eines Jahrgangs in den dualen Berufen nach dem Berufs bildungsgesetz und der Handwerksordnung sowie den bundesgesetzlich geregelten Gesundheitsfachberufen.

Die Vergabe unterscheide sich je nach Art des Stipendiums. Während die Stipendienvergabe für Absolventen einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung dezentral erfolge, übernehme die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) die Vergabe an Absolventen einer Berufsausbildung in den bundesgesetzlich geregelten Gesundheitsfachberufen.

Es sei von einer hohen Wirksamkeit des Weiterbildungsstipendiums„auf die persönliche und berufliche Entwicklung“ der Stipendiaten auszugehen, so die Bundesregierung. Der Anteil der unterrepräsentierten Gruppen an den Geförderten, gemeint sind begabte junge Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Hauptschulabschluss, sei jedoch ausbauwürdig.