10.07.2024 Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz — Antwort — hib 508/2024

Maßnahmen zur Räumung von Munitionslasten im Meer

Berlin: (hib/NKI) Für Projekte zur Bergung von Altmunition aus Nord- und Ostsee sind im Zeitraum von 2014 bis 2024 rund 45,7 Millionen Euro ausgegeben worden, davon entfielen 41,8 Millionen Euro auf Forschungsprojekte und 3,9 Millionen Euro auf ein Praxisprojekt. Das geht aus einer Antwort (20/12053) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/11674) der Gruppe Die Linke hervor.

Demnach habe es in dem Zeitraum 18 Forschungsprojekte gegeben, wie eine Bergung der verschiedenen Munitionsarten wie Minen, Granaten, Heeresmunition, die sich teilweise eng gedrängt und übereinanderliegend in sogenannten Munitionshaufen der Munitionsversenkungsgebiete befänden, aber auch lose und verstreut am Meeresboden lägen. Außerdem sei zwischen 2017 und 2023 ein Praxisprojekt für systematische Räumungsaktivitäten sowie Maßnahmen für Einzelfunde zur Gefahrenabwehr im Hinblick auf die Schifffahrt finanziert worden.

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