16.01.2025 Klimaschutz und Energie — Antwort — hib 26/2025

Deutsche Wasserstoff-Projekte in Namibia

Berlin: (hib/MIS) Im Rahmen der im März 2022 zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem namibischen Energieministerium unterzeichneten Joint Declaration of Intent wurde eine verstärkte Zusammenarbeit entlang der kompletten Wertschöpfungskette von grünem Wasserstoff (Produktion, Weiterverarbeitung, Speicherung, Transport und Anwendung) und seinen Derivaten vereinbart. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (20/14426) auf die Kleine Anfrage (20/13918) der Gruppe Die Linke zum Thema „Engagement der deutschen Bundesregierung im Zusammenhang mit Wasserstoff-Projekten in Namibia“ hervor. Weiter heißt es in der Antwort: Diese umfasse unter anderem die Förderung von deutsch-namibischen Projekten im Sektor, die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Know-how- und Technologietransfer, den Aufbau von technischen und regulatorischen Kapazitäten in Namibia zur Entwicklung des Sektors sowie die Prüfung der Möglichkeiten zur strategischen Abnahme von in Namibia produzierten grünen Wasserstoffderivaten in Deutschland. Die Erstellung der Absichtserklärung sei in Abstimmung zwischen dem Bundesministerium und dem namibischen Energieministerium mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Durchführungsorganisation für die Energie- und Wasserstoffpartnerschaften mit afrikanischen Ländern erfolgt.

Auf die Frage hin, welche Mittel die Bundesregierung seit 2017 für die Finanzierung ihres grünen Energieübergangs auf nationaler und internationaler Ebene bereitgestellt habe und, und welcher Prozentsatz dieser Mittel in grüne Wasserstoffprojekte in Namibia geflossen sei, teilt die Bundesregierung mit, die Energiewende in Deutschland, eingebettet in den globalen Klimaschutz, sei für die Bundesregierung zentral und spiegele sich entsprechend in einem sehr breiten und umfangreichen Katalog an sehr spezifischen Maßnahmen unterschiedlicher Politikfelder. Entsprechend könne die Frage zur „Finanzierung des grünen Energie-Übergangs auf nationaler und internationaler Ebene“ seit 2017 regionenübergreifend global („international“) nicht in der vorgegebenen Frist beantwortet werden. Daher könne auch nicht ermittelt werden, welcher Prozentsatz davon in grüne Wasserstoffprojekte in Namibia geflossen sei.