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Presse

AfD fragt nach Maßnahmen gegen die Inflation

Finanzen/Kleine Anfrage - 22.11.2021 (hib 1104/2021)

Berlin: (hib/HLE) Welche Maßnahmen die Bundesregierung ergriffen hat oder noch ergreifen will, um die Inflation der Verbraucherpreise von derzeit über vier Prozent abzumildern, will die AfD Fraktion in einer Kleinen Anfrage (20/65) von der Bundesregierung erfahren. Gefragt wird nach der Situation in bestimmten Bereichen, wo sich die Teuerung besonders gravierend auswirke, zum Beispiel bei den Energiekosten. Außerdem soll die Bundesregierung angeben, ob eine Anhebung des Mindestlohns geplant ist.

In der Kleinen Anfrage wird darauf hingewiesen, dass die Inflation den höchsten Wert seit 28 Jahren erreicht und im September 2021 bei plus 4,1 Prozent gelegen habe. Besonders verteuert hätten sich Energieprodukte und Nahrungsmittel. Außerdem gebe es einen starken Anstieg der Wohnkosten. Als eine der Ursachen für die Preissteigerungen nennt die AfD Fraktion die Ausweitung der Geldmenge durch die Europäische Zentralbank. So sei die sogenannte Geldmenge M3 seit Anfang 2020 um fast 16 Prozent ausgeweitet worden. Die AfD-Fraktion will wissen, ob die Verdoppelung der Geldmenge im Euroraum in der Zeit der Kanzlerschaft von Angela Merkel Einfluss auf die Erzeuger- und Verbraucherpreisinflation, auf Teuerungsraten und Preisentwicklungen auf Teilmärkten gehabt habe. Die Geldmenge sei in diesem Zeitraum von sieben Billionen Euro auf 14,5 Billionen Euro ausgeweitet worden.