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Presse

Linksfraktion fragt nach Atommülllager Würgassen

Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz/Kleine Anfrage - 25.03.2022 (hib 139/2022)

Berlin: (hib/SAS) Zum geplanten Atommülllager Würgassen verlangt die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (20/1103) Auskunft. Konkret erkundigen sich die Abgeordneten vor dem Hintergrund der geplanten Atommülltransporte nach dem aktuellen Aufkommen von Schwerlastverkehr, Unfallschwerpunkten und Unfallzahlen auf den für die Transporte vorgesehene Autobahnen.

An der Grenze zu Niedersachsen hat der Bund auf dem Gelände des ehemaligen Atommülllagers Würgassen den Bau eines Bereitstellungslagers vorgesehen, in dem schwach und mittelradioaktiver Abfall aus ganz Deutschland verpackt werden soll, um ihn später im Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter einzulagern. Daran üben Regionalpolitiker und Bürgerinitiativen seit Monaten Kritik. Sie warnen unter anderem wegen Hochwassergefahr vor dem Bau des Lagers in einem Überschwemmungsgebiet.

Die Linke befürchtet außerdem ihrer Anfrage zufolge durch die geplanten An- und Abtransporte von Atommüll neue Gefahren für die Bevölkerung im Dreiländereck Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.