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Presse

Regierung will Ehrenamt im Sport stärken

Sport/Antwort - 14.04.2022 (hib 176/2022)

Berlin: (hib/MIS) Die Bundesregierung plant eine Aktualisierung und Modernisierung der „Nationalen Engagementstrategie“ aus dem Jahr 2010, um die Rahmenbedingungen unter anderem für das Ehrenamt zu fördern. Das geht aus einer Antwort der Regierung (20/1359) auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion (20/1152) zur „Umsetzung der sportpolitischen Vorhaben des Koalitionsvertrags“ hervor.

Die Unionsabgeordneten hatten die Koalition aufgerufen, im Bereich Sport und Ehrenamt den Arbeitsmodus einzulegen und über ihre konkreten Pläne umfassend zu informieren. Anlass der Anfrage war der Umstand, dass angesichts der Tatsache, dass in Deutschland 27 Millionen Mitglieder in 90.000 Sportvereinen organisiert seien und die Pandemie massive negative Auswirkungen auf die Vereine und ihre Mitglieder habe, die Ausführungen zum Sport im Koalitionsvertrag „überraschend oberflächlich“ und „nicht ambitioniert“ wirkten, hatte die Union geschrieben.

In ihrer Antwort führt die Regierung aus, dass in Folge der Arbeit der Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) 4500 Organisationen und Vereine von einer Förderung von insgesamt 40 Millionen Euro profitierten, „darunter sehr viele Sportvereine und Sportverbände“. Zur Frage, was die Regierung plane, um dem Phänomen des Rechtsextremismus im Sport entgegenzuwirken, erklärte die Regierung, dass der Kampf verstärkt werden solle, dazu solle eine Bestandsaufnahme über die Förderlandschaft auf Bundes- und Landesebene zum Thema erfolgen.