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Presse

Erkenntnisse über das „Sparta-Bataillon“

Inneres und Heimat/Antwort - 18.05.2022 (hib 244/2022)

Berlin: (hib/STO) Um Erkenntnisse der Bundesregierung über das sogenannte „,Sparta-Bataillon“ geht es in der Antwort der Bundesregierung (20/1789) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (20/1374). Darin schrieb die Fraktion, dass sich das Separatisten-Bataillon „Sparta“ seit 2014 am Krieg im ukrainischen Donbass beteilige und seit Februar 2015 auf einer Sanktionsliste der EU stehe. „Sparta“ vertrete eine ultranationalistische Ideologie und strebe nach einem großrussischen Reich.

Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ausführt, liegen ihr Erkenntnisse vor, dass es sich beim Sparta-Bataillon um einen im Donbass und Russland bekannten separatistischen Militärverband handelt, dessen erster Kommandeur durch einen Bombenanschlag am 16. Oktober 2016 getötet wurde. Dieser habe „auf Grund der militärischen Erfolge des Kampfverbands bei den Gefechten um den ehemaligen internationalen Flughafen Donezk 2014 und 2015 damals gewisse Bekanntheit in der Ukraine“ erlangt.