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Presse

Nachfrage zur nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung

Ernährung und Landwirtschaft/Kleine Anfrage - 19.09.2022 (hib 456/2022)

Berlin: (hib/NKI) Ob eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung in der Ernährungsstrategie 2023 festgeschrieben werden soll, ist Thema einer Kleinen Anfrage (20/3383) der CDU/CSU-Fraktion. Von der Bundesregierung wollen die Abgeordneten unter anderem wissen, ob eine Anpassung der Vergaberichtlinien für bundeseigene Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung im Hinblick auf die stärkere Berücksichtigung nachhaltig erzeugter Lebensmittel geplant ist, wie eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung finanziert werden soll und wie hoch der durchschnittliche Anteil an Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung in den bundeseigenen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung aktuell ausfällt.

Hintergrund ist der Nationale Aktionsplan „In Form - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ aus dem Jahr 2008. Damals hatte die Bundesregierung einen Plan gegen Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängende Krankheiten auf den Weg gebracht. Im Juni 2021 hat das Bundeskabinett die Weiterentwicklung von „In Form“ beschlossen. Im Rahmen dieses Aktionsplans seien mit Förderung des Bundes und der Länder seit 2008 in allen Ländern Vernetzungsstellen für Schulen, Kitas und Senioren eingerichtet worden. Der Fokus liege jeweils auf der Gemeinschaftsverpflegung.