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Presse

Union: Sport leidet unter Energiekrise

Sport/Antrag - 09.11.2022 (hib 639/2022)

Berlin: (hib/MIS) Die Unionsfraktion fordert die Bundesregierung dazu auf, klarzustellen, wie und vor allem in welcher konkreten Höhe sie den Sport in der Energiekrise zu unterstützen beabsichtigt. In einem Antrag (20/4317) mit dem Titel „Energiekrise - Der Sport darf nicht allein gelassen werden“ fordern die Abgeordneten von CDU und CSU zudem die Ampelkoalition auf, dieses Thema auch auf dem von der Bundesregierung offenbar für den Dezember 2022 geplanten „Bewegungsgipfel“ zu erörtern, da dessen Beschlüsse nur Wirkung entfalten könnten, wenn im Winter die entsprechende Sportinfrastruktur zur Verfügung stehe. Nötig sei es, Energiesparkonzepte zu schaffen beziehungsweise die bestehenden Konzepte gegebenenfalls zu überarbeiten, um deren Wirksamkeit zu gewährleisten, und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Hallenbäder zu richten, „damit die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen durch Schließungen aufgrund der Energiekrise nicht noch stärker beeinträchtigt wird.“

Zur Begründung des Antrags führt die Unionsfraktion an, die Energiekrise präge aktuell das Leben im privaten wie im wirtschaftlichen Bereich - und auch im Sport. Zahlreiche Sportverbände und Vereine litten akut unter der Energiekrise und den damit verbundenen enormen Kostensteigerungen.