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Presse

Mobilisierung von privatem Kapital für Green Climate Fund

Auswärtiges/Antwort - 17.11.2022 (hib 668/2022)

Berlin: (hib/AHE) Der Green Climate Fund hat nach eigener Auskunft durch seine bisherige Projektförderung einen Treibhausgasausstoß von 2,4 Milliarden Tonnen vermieden und 676 Millionen Menschen durch Projekte unterstützt, die auf eine verbesserte Anpassung an den Klimawandel zielen. Das geht aus der Antwort (20/4397) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20/3993) hervor. Mit einem Portfolio von bisher 209 Projekten trage der Fonds in bedeutendem Maße zur Treibhausgasreduktion und die Fähigkeit zur Anpassung an Folgen des Klimawandels in Entwicklungs- und Schwellenländern bei und unterstütze somit die Ziele des Übereinkommens von Paris, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und die klimaresiliente und emissionsarme Entwicklung zu fördern.

Mit dem Fonds ist es den Angaben zufolge auch gelungen, privates Kapital zu mobilisieren. Nach Kenntnis der Bundesregierung machten Privatsektorprojekte 35 Prozent der Projekte des Green Climate Funds aus, dies entspreche der Summe von 3,9 Milliarden US-Dollar.

Die Bundesregierung hat den deutschen Beitrag für den Green Climate Fund laut Vorlage im Jahr 2019 auf 1,5 Milliarden Euro verdoppelt. Für das Haushaltsjahr 2023 werde erst nach Feststellung des Haushalts durch den Bundestag eine Förderentscheidung getroffen.