Förderung queerer Jugendarbeit
Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung fördert unter anderem über den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) eine Vielzahl von Akteuren, die passgenaue Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit für alle jungen Menschen umsetzen, auch für queere Jugendliche. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort (20/9456(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (20/9079(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Die Linke. Durch die Förderrichtlinien werde die über den KJP geförderte Kinder- und Jugendarbeit zu geschlechtersensibler und geschlechterreflektierender Arbeit verpflichtet. In den regelmäßig stattfindenden Jahresplanungsgesprächen würden die geförderten Träger ihre Vorhaben zu geschlechtersensibler und geschlechterreflektierender Arbeit vorstellen. Einzelvorhaben und -projekte der Träger, die trans- und intergeschlechtliche sowie nichtbinäre Kinder und Jugendliche berücksichtigen, würden statistisch jedoch nicht erfasst, heißt es in der Antwort.