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Presse

18. Oktober 2022

Ernährungsausschuss reist nach Kenia und Sambia

Eine Delegation  des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft reist mit einer Delegation vom 25. Oktober bis 4. November 2022 nach Kenia und Sambia.
In Kenia stehen die Hauptstadt Nairobi, deren Umgebung sowie der Westen des Landes auf dem Programm, in Sambia neben der Hauptstadt Lusaka und deren Großraum die Südprovinz.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen insbesondere die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, die globale Ernährungssicherung, die Agrarforschung und die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit. Ein weiterer Fokus der Reise gilt dem Auf- und Ausbau eines nachhaltigen, produktiven und klimaresilienten Agrarsektors, der Stärkung örtlicher Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelproduktion, dem Wassermanagement in der Landwirtschaft und der Entwicklung zukunftsfähiger ländlicher Räume. 

Der Ausschuss sieht Kenia und Sambia als Schwerpunktländer der Zusammenarbeit Deutschlands mit Afrika. In beiden Ländern sei der Agrarsektor der wichtigste Wirtschaftszweig mit großem Entwicklungspotential. Die natürlichen Ressourcen seien jedoch vielerorts von Übernutzung und Verschlechterung bedroht. Zudem seien Kenia und Sambia in besonderem Maße von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Die Folgen des Krieges gegen die Ukraine bedrohten die Ernährungssicherheit in beiden Ländern. 

Der Ausschuss plant einen intensiven Meinungsaustausch mit Parlamentariern und Regierungsmitgliedern, mit internationalen Institutionen, Vertretern der Zivilgesellschaft, Berufs- und Verbandsvertretern und Unternehmen. Der Besuch gilt auch einigen von Deutschland geförderten Projekten, u. a. „Grüne Innovationszentren“ und Agrartrainings- und Wissenszentren sowie Vorhaben, die von Verbänden und Initiativen unterstützt werden, z. B. solcher zur Erhöhung des Mechanisierungsgrades im Agrarbereich.

Auf dem Programm der Delegation steht zudem der Besuch verschiedener landwirtschaftlicher Betriebe und Anlagen der Lebensmittelverarbeitung. 

Die Delegation besteht aus den Abgeordneten Hermann Färber (Ltg.), Artur Auernhammer, Albert Stegemann (alle CDU/CSU), Rita Hagl-Kehl, Susanne Mittag (beide SPD), Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Ingo Bodtke (FDP), Peter Felser (AfD) und Ina Latendorf (DIE LINKE.).