Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Bildwortmarke: Deutscher BundestagDeutscher Bundestag

Dokumente

Artikel

herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Download des Videoclips leider nicht möglich.

einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den folgenden Code in HTML-Seiten ein, um den Player auf Ihrer Webseite zu verwenden. Es gelten die Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages.

<script id="tv7400983" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=7400983&phi=default"></script>

„Auf Sie kommen große Aufgaben zu.“ Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble meinte damit die rund 400 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr, die am Dienstagmittag, 12. November 2019, bei einem feierlichen Appell ihr Gelöbnis ablegten. Schäuble sprach als Ehrengast auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude zu den Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung aus Berlin, des Logistikbataillons 171 aus Burg (Sachsen-Anhalt), des Logistikbatailllons 172 aus Beelitz (Brandenburg), der Schule der Feldjäger und des Stabsdienstes der Bundeswehr aus Hannover sowie des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt (Baden-Württemberg).

„Vorbilder für Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl“

Die „großen Aufgaben“ bestehen darin, so der Bundestagspräsident, dass sich die Bundeswehr im siebten Jahrzehnt nach ihrer Gründung „in einer gründlich veränderten Welt“ bewähren müsse, einer „global vernetzten Welt in großer Unordnung, die der auch entfernte Konflikte weitreichende Auswirkungen auf uns haben können“. Schäuble bezeichnete die Rekrutinnen und Rekruten als „Vorbilder für Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl“.

So wie „wir uns auf unsere Bundeswehr verlassen können“, so könnten auch die Soldatinnen und Soldaten sich auf dieses Parlament verlassen, sagte Schäuble. Deshalb sei ein Gelöbnis wie dieses auch so wichtig. Öffentliche Gelöbnisse demonstrierten die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Soldaten und gäben ihnen damit den notwendigen Rückhalt für ihren Auftrag. „Diesen Rückhalt braucht es – angesichts der gewachsenen Aufgaben der Bundeswehr – mehr denn je.“

„Recht und Freiheit tapfer verteidigen“ 

Die Soldaten auf Zeit schworen, die freiwillig Wehrdienst Leistenden gelobten, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Schäuble rief ihnen zu: „Schauen Sie, was im Giebel steht: Dem deutschen Volke. Dem dienen wir. Und dem dienen Sie. Und dabei begleiten Sie unsere guten Wünsche.“

Das Gelöbnis fand am 64. Jahrestag der Gründung der Bundeswehr am 12. November 1955 statt. Die Gelöbnisansprache hielt Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Den Rahmen für das feierliche Gelöbnis bildeten das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung unter Leitung von Oberstleutnant Kai Beinke und das Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka. Das letzte öffentliche Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude fand am 20. Juli 2013 statt. (vom/12.11.2019)

Marginalspalte