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Porträt Norbert Lammerts in Bun­­des­tags­prä­­si­den­­ten-Ga­le­rie auf­­ge­nommen

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Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble hat am Dienstag, 15. September 2020, ein Porträt des früheren Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert in die Galerie ehemaliger Bundestagspräsidenten im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin aufgenommen. In Anwesenheit des Künstlers Oliver Jordan wurde das Porträt eingeweiht. Porträtist Oliver Jordan hat Bildnisse von Politikern wie den Bundeskanzlern Konrad Adenauer und Willy Brandt oder dem Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger, Zyklen zu Albert Camus und zahlreiche Einzelbildnisse, die sich klassischen und modernen Musikern oder aber den Städten und Landschaften Europas geschaffen. Zu seinen Hauptwerken gehört ein 72 Quadratmeter großes Triptychon mit den Porträts der Komponisten Gustav Mahler, Igor Strawinsky und Arnold Schönberg, das er 2002 für die Philharmonie Dortmund schuf.

Norbert Lammert, der in seiner Amtszeit die gemeinsame Ausstellung der bereits vorhandenen Porträts von Bundestagspräsidenten und -präsidentinnen im Westgraben des Paul-Löbe-Hauses initiiert hatte und dafür mit dem Kunstbeirat des Deutschen Bundestages auch Bildnisse von Prof. Dr. Rita Süssmuth und Dr. h. c. Wolfgang Thierse in Auftrag gab, entschied sich nach Ende seiner Amtszeit für Oliver Jordan: „Als ich Oliver Jordan als Porträtisten empfohlen habe, kannte ich ihn noch nicht persönlich, aber er war mir schon vor vielen Jahren durch die Komponistenporträts in der Dortmunder Philharmonie aufgefallen. Die Bildnisse von Mahler, Strawinsky und Schönberg hatten mich sehr beeindruckt, weil sie meiner Idealvorstellung eines Porträts sehr nahe kommen: Man erkennt die Person, hat aber ganz gewiss nicht den Eindruck einer fotografischen Wiedergabe. Ein gutes Porträt muss Widerhaken haben. Ein Porträt, an dem man vorbeigeht und nur bestätigt findet, was man erwartet oder erinnert, ist eigentlich überflüssig. Ich fand es deshalb auch immer sehr plausibel, dass Porträts den Porträtierten häufig nicht gefallen. Die Kunstgeschichte ist voll von solchen Beispielen, aber das scheint gerade in der Natur der Sache zu liegen. Künstler machen sich ihr eigenes Bild von einer Person und geben dem Abbild im besten Fall etwas hinzu, das mit ihrer Wahrnehmung der jeweiligen Persönlichkeit zu tun hat.“ (16.09.2020)

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