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Bundestag berät Forderung zum Erhalt des Bundes­programms „Sprach-Kitas“

Der Bundestag hat am Mittwoch, 21. September 2022, über die Forderung der Unionsfraktion nach Weiterführung des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ debattiert. Der entsprechende Antrag mit dem Titel „Qualität in der Kinderbetreuung sicherstellen – Bundesprogramm ,Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist‘ muss fortgesetzt werden“ (20/3277) wurde im Anschluss an Debatte zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen. 

Antrag der Unionsfraktion

Die Bundesregierung müsse ihren Entschluss, das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ einzustellen, revidieren, fordert die CDU/CSU-Union. Im aktuellen Gesetzentwurf für den Bundeshaushalt 2023 seien keine Mittel mehr für das Programm vorgesehen. Es sei in der aktuellen Situation „verantwortungslos“, ein solches Programm so kurzfristig und ohne Abschlussfinanzierung einzustampfen. Laut Antragsteller rechtfertigt die Bundesregierung diese Entscheidung unter anderem damit, dass die „erprobten Strukturen und Ansätze“ des Programms in die Verantwortung der Länder übergehen sollen.

Durch das Bundesprogramm wurden laut Antrag rund 6.900 Kitas gefördert – also etwa jede achte Kita. Insgesamt sollen rund eine halbe Millionen Kinder von der Sprachförderung profitiert haben. (des/hau/21.09.2022)

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