Internationales

Youth Space Berlin 2023 Conference

Frank Schwabe (2. von rechts in der vordersten Reihe), Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz (5. von links) und Despina Chatzivassiliou-Tsovilis (6. von links) mit den Teilnehmern der Jugendkonferenz.
Politisches Gespräch mit VertreterInnen des Europarates zum Thema „Die Stärkung der Jugendpolitik des Europarates“.
Abendempfang mit der Präsidentin des Deutschen Bundestages und den TeilnehmerInnen der Youth Space Berlin 2023 Konferenz. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (1. Reihe, 3. von links), Despina Chatzivassiliou-Tsovilis (1. Reihe, 4. von links) und Frank Schwabe (1. Reihe, 5. von links).

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Frank Schwabe (2. von rechts in der vordersten Reihe), Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz (5. von links) und Despina Chatzivassiliou-Tsovilis (6. von links) mit den Teilnehmern der Jugendkonferenz. (DBT/Inga Haar)

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Politisches Gespräch mit VertreterInnen des Europarates zum Thema „Die Stärkung
der Jugendpolitik des Europarates“. (DBT/Inga Haar)

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Abendempfang mit der Präsidentin des Deutschen Bundestages und den TeilnehmerInnen der Youth Space Berlin 2023 Konferenz.Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (1. Reihe, 3. von links), Despina Chatzivassiliou-Tsovilis (1. Reihe, 4. von links) und Frank Schwabe (1. Reihe, 5. von links). (DBT/Photothek.de/ Thomas Köhler)

Die deutsche Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER) richtete gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring am 16. und 17. November 2023 erneut eine Konferenz mit internationalen Jugendvertretern im Deutschen Bundestag aus. An der Youth Space Berlin Conference unter dem Motto „Die Zukunft des Europarates nach dem 4. Europaratsgipfel“ nahmen rund 50 Jugendliche aus 22 Mitgliedstaaten des Europarates und Belarus teil. Sie diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern des Europarates sowie den Mitgliedern der deutschen PVER-Delegation über Themen wie die Ukraine und die Verantwortung des Europarates, die Zukunft der Menschenrechte im Kontext von Klimawandel und Digitalisierung sowie die Stärkung der Demokratie durch Institutionen und die Zivilgesellschaft. 

Die jungen Erwachsenen erarbeiten zu den folgenden drei Themen Empfehlungen an nationale und europäische Entscheidungsträger: 

  • Die Ukraine und die Verantwortung des Europarates 
  • Die Zukunft der Menschenrechte im Kontext von Klimawandel und Digitalisierung
  • Die Demokratie-Grundsätze von Reykjavik

Zentrale Ergebnisse der Abschlusserklärung sind: 

  • Appell, die ukrainische Jugend in Entscheidungen zu Anti-Korruption, Rechtstaatlichkeit und Medienfreiheit einzubinden, und ukrainische Jugendliche im Exil stärker zu unterstützen 
  • Forderung eines gleichberechtigten Zugangs für junge Menschen zur Digitalisierung 
  • Jugendvertreter sollen in eine breit und inklusiv geführte Diskussion über Künstliche Intelligenz eingebunden werden 
  • Forderung einer Konvention des Europarates zu Umweltrechten, deren Einhaltung vom EGMR überwacht wird 
  • Stärkere Einbindung und finanzielle Unterstützung der nationalen Jugendringe und bestehender Jugendstrukturen in der PVER und dem Ministerkomitee des Europarates 
  • Schaffung eines Sonderberaters für Jugendrechte 
  • Einrichtung einer zentralen Informationsplattform für Jugendbelange
  • Engagement des Europarates, das Wahlalter in den Mitgliedstaaten auf 16 Jahre zu senken, und die politische Bildung in den Mitgliedstaaten auszubauen 

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