12.06.2023 | Parlament

Die SED-Opferbeauftragte im Austausch mit Schülerinnen und Schülern

Das Bild zeigt eine Gruppe junger Mensche und eine Frau. Alle sitzen an einem Tisch.

Die SED-Opferbeauftragte im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Berliner Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule im Deutschen Bundestag. (© DBT / Team Zupke)

Am 1. Juni 2023 empfing die SED-Opferbeauftragte 20 Abiturientinnen und Abiturienten des Geschichtsleistungskurses der Berliner Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule zu einem Gespräch im Deutschen Bundestag. Nachdem die SED-Opferbeauftragte kurz ihre eigene Biographie und ihr Amt vorgestellt hatte, stellten ihr die Schülerinnen und Schüler Fragen. Dabei ging es nicht nur um Erfahrungen und Erlebnisse in der SED-Diktatur und den persönlichen Umgang der Bundesbeauftragten mit dem SED-Staat, sondern auch um ganz allgemeine gesellschaftliche Aspekte, die diskutiert wurden.
Am 16. Juni 2023 werden aus Anlass des 70. Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953  zwei Schüler und eine Schülerin dieser Klasse bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Volksaufstand im Plenarsaal Zeitzeugenberichte vortragen. Die Parlamentarische Gedenkstunde wird von der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas mit einer Ansprache eröffnet werden. Darüber hinaus hält Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier eine Gendenkrede.
Frau Zupke: „Es war mein ausdrücklicher Wunsch, dass auch die junge Generation bei diesem wichtigen und würdigem Gedenken im Deutschen Bundestag eine Rolle übernimmt. Schließlich sind es die jungen Menschen, die das Erinnern und Gedenken auch in der Zukunft weiterleben sollen.“
Bevor sich die Schülerinnen und Schüler mit Frau Zupke austauschten, wurden sie von dem Bildungsteam des Stasi-Unterlagen-Archives über die SED-Diktatur und  die Geschehnisse rund um den 17. Juni 1953 informiert.


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