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Presse

Einstellungen bei der Bundespolizei

Inneres und Heimat/Antwort - 29.04.2021 (hib 572/2021)

Berlin: (hib/STO) Von insgesamt 37.993 Bewerbern bei der Bundespolizei haben im vergangenen Jahr laut Bundesregierung 33.905 den Einstellungstest nicht bestanden. Im Jahr 2019 bestanden von 35.289 Bewerbern 30.102 den Einstellungstest nicht und im Jahr davor von 21.417 Bewerbern 18.194, wie aus der Antwort der Bundesregierung (19/28969) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/28327) weiter hervorgeht.

Gemessen an der jeweiligen Gesamtzahl aller Bewerber stieg danach der Anteil derer, die den Test nicht bestanden, von 84,95 Prozent im Jahr 2018 über 85,30 Prozent im Folgejahr auf 89,24 Prozent im vergangenen Jahr. Als häufigste Gründe des Nichtbestehens werden in der Vorlage „körperliche Leistungsfähigkeit“ und „schriftlicher Test Diktat“ mit jeweils 30 Prozent und die polizeiärztliche Untersuchung mit zehn Prozent angegeben.

Bei der Bundespolizei eingestellt wurden den Angaben zufolge im Jahr 2018 im mittleren Polizeivollzugsdienst 2.374 Personen, davon 579 Frauen, und im gehobenen Polizeivollzugsdienst 562, darunter 165 Frauen. Im Folgejahr wurden laut Vorlage 2.647 Personen (684 Frauen) im mittleren Polizeivollzugsdienst eingestellt und 506 (152 Frauen) im gehobenen Polizeivollzugsdienst. Im Jahr 2020 waren es danach im mittleren Polizeivollzugsdienst 3.525 Personen (947 Frauen) und im gehobenen Polizeivollzugsdienst 493 (133 Frauen).

Wie die Bundesregierung weiter angibt, belief sich die Zahl der Einstellungen mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit im Jahr 2018 auf 2.796 (94,84 Prozent), im Folgejahr auf 2.900 (91,98 Prozent) und im Jahr 2020 auf 3.912 (97,19 Prozent).