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Presse

Stimmung im Handwerk schlechter geworden

Wirtschaft und Energie/Antwort - 02.06.2021 (hib 728/2021)

Berlin: (hib/PEZ) Die Lage im Handwerk hat sich im ersten Vierteljahr 2021 eingetrübt. Das geht aus der Antwort (19/29672) auf eine Kleine Anfrage (19/29261) der FDP-Fraktion hervor. Demnach berichteten 43 Prozent der Betriebe zum Jahresbeginn 2021 von einem guten Geschäftsumfeld. Das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Herbst 2020. Ein Viertel der Betriebe und damit neun Prozentpunkte mehr erklärten, das Geschäftsumfeld sei schlecht. Die Bundesregierung beruft sich bei den Angaben auf die Konjunkturumfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks für das erste Quartal 2021. Etwa 24.000 Betriebe hatten sich daran beteiligt. Die Umfrage „zeigt deutlich, dass mit den erneuten Corona-bedingten wirtschaftlichen Beschränkungen zum Ende des Jahres 2020 auch die Erholung der Geschäfte im Handwerk gestoppt wurde“, bilanziert die Bundesregierung. Allerdings geht sie davon aus, dass sich die Aussichten in der Branche aufhellen. Der Geschäftsklimaindikator, der die Erwartungen bündelt, liege fast auf dem Niveau aus dem Herbst 2020.

Der Vorlage zufolge sank die Zahl der Beschäftigten im Handwerk 2020 um ein Prozent zum Vorjahr. Das Umsatzwachstum ging deutlich zurück - nach vier Prozent 2019 lag es 2020 bei 1,1 Prozent. Außerdem gab es 1,6 Prozent weniger Auszubildende als im Vorjahr.