Methodik des DB InfraGO-Zustandsberichts
Berlin: (hib/HAU) Zur Methodik des DB InfraGO-Zustandsberichts äußert sich die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/819) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/404). Nach Angaben der Deutschen Bahn AG (DB AG) basiere die Berechnung der Zustandsnote für Anlagen „auf einer Bewertung und Verrechnung der Zustandsmerkmale zu einer Gesamtnote je Einzelanlage mittels einer Berechnungslogik“, heißt es in der Antwort. Die Zustandsmerkmale würden für jede Einzelanlage aus den bei der DB InfraGO AG verwendeten Datenhaltungssystemen ermittelt. Anschließend würden die Zustandsmerkmale über definierte Schwellwerte einzeln in die Zustandsnotenlogik übersetzt. Darauffolgend würden die Teilnoten der Zustandsmerkmal über eine festgelegte Gewichtungslogik zunächst in die Noten der Qualitätsdimensionen „Besondere Sachverhalte“, „Inspektion“, „Verfügbarkeit“ und „Lebenszyklus“ und danach zu einer Gesamtnote der Einzelanlage verrechnet, schreibt die Bundesregierung.
Nach Angaben der DB AG sei die Netzzustandsnotenmethodik seit ihrer Einführung weiterentwickelt worden, heißt es weiter. Dazu seien zusätzlich Vormerkmeldungen in die Bewertung integriert worden, um eine präzisere Aussage zum Handlungsbedarf für betroffene Anlagen zu ermöglichen. Zudem sei die Bewertungsmethodik sukzessive auf weitere Anlagentypen, wie Lärmschutzbauwerke, Durchlässe und Weichenheizanlagen ausgeweitet worden.