Folgen von Dürre und Trockenheit für den Tourismus
Berlin: (hib/SAS) Laut eigenen Angaben liegen der Bundesregierung keine selbst erhobenen Daten oder bundesweiten Auswertungen zu den Folgen von Trockenheit und Dürre für den Tourismus vor. Dies geht aus ihrer Antwort (21/969) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/880) hervor. Im Rahmen eines Ressortforschungsvorhabens seien zwar von 2017 bis 2021 die Auswirkungen des Klimawandels auf deutsche Tourismusdestinationen in den Alpen und Mittelgebirgen sowie in den Küstenregionen untersucht worden. Dabei seien die Aspekte „Dürre und Trockenheit“ jedoch nicht gesondert erforscht worden, so die Bundesregierung.
In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung außerdem darauf, dass die Entwicklung und Vermarktung des Tourismus - beispielsweise touristischer Infrastrukturangebote - in der Kompetenz der Bundesländer liege. Wetterunabhängige Angebote beziehungsweise entsprechende regionale Strategien oder Anpassungskonzepte zu erarbeiten, sei daher nicht Aufgabe des Bundes. Aus diesem Grund lägen ihr „zu einer Vielzahl von Fragen keine eigenen Erkenntnisse vor“.