Bundesregierung legt Klimaschutzbericht 2025 vor
Berlin: (hib/SAS) Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase ist in Deutschland im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Laut dem nun als Unterrichtung (21/1250) vorliegenden Klimaschutzbericht 2025 der Bundesregierung sanken die Gesamtemissionen um rund 23 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente auf 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gegenüber dem Vorjahr. Das ist ein Rückgang um 3,4 Prozent. „Damit unterschreiten die Jahresgesamtemissionen die erlaubte, angepasste Jahresemissionsgesamtmenge von 693,4 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten für 2024 deutlich“, heißt es im Bericht.
Die Verringerung der Treibhausgasemissionen ist demnach insbesondere auf den starken Rückgang der Emissionen im Sektor Energiewirtschaft um 17,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zurückzuführen. Während die Emissionen in den meisten Sektoren sanken, verfehlten die Sektoren Gebäude und Verkehr erneut ihre Emissionsreduktionsziele. Im Gebäudesektor wurde die im Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) festgelegte Jahresemissionsmenge um 4,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente überschritten und im Verkehrssektor um 18,1 Millionen Tonnen.
Dennoch seien Deutschlands Klimaziele bis 2030 noch erreichbar, heißt es im Bericht. Allerdings müssten die beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen vollständig umgesetzt werden. Dies habe der Expertenrat für Klimafragen in seinem Prüfbericht zu den Projektionsdaten 2025 festgestellt. Es bestehe damit weiterhin Handlungsbedarf, schreibt die Bundesregierung. Bis Ende des Jahres hat sie angekündigt, ein neues Klimaschutzprogramm zu erarbeiten. Mit diesem sollen unter anderem zusätzliche Maßnahmen in den Sektoren Gebäude und Verkehr festgesetzt werden.
Gemäß KSG legt die Bundesregierung dem Bundestag jährlich einen Klimaschutzbericht vor. Wesentliche Datengrundlage des Klimaschutzberichts 2025 sind die Treibhausgasinventardaten, die Emissionsdaten 2024 des Umweltbundesamtes sowie der aktuelle Projektionsbericht 2025.