Regierung gibt Auskunft über Frauen-Projekt in Fidschi
Berlin: (hib/JOH) Die Bundesregierung kann noch keine Angaben über Wirkungen, Kosten sowie Teilnehmerzahlen und -zusammensetzung des Projekts „Prävention genderbasierter Gewalt“ in Fidschi machen, da diese sich im weiteren Verlauf ändern können. Dies sei bei entwicklungspolitischen Vorhaben entsprechend einem sich verändernden Länderkontext jederzeit möglich, schreibt sie in einer Antwort (21/1284) auf eine Kleine Anfrage (21/1110) der AfD-Fraktion.
Das Projekt, erklärt die Bundesregierung, beinhalte Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen, Mädchen und marginalisierten Gruppen. Dazu gehörten Schulungen, Lobby- und Netzwerkarbeit zur langfristigen Stärkung von Frauen und Mädchen und zur Gewaltprävention. Außerdem würden durch Kooperationen mit Partnern wie dem Gesundheitsministerium lokale Gesundheitsdienste zugänglich gemacht und Trainings zu Menschenrechten und Geschlechtergerechtigkeit durchgeführt.
Der für das Projekt verwendete Ansatz mit dem Titel „SASA“ (Start, Bewusstsein, Unterstützung und Aktion) werde in Fidschi und im gesamten Pazifik umgesetzt. Die Wirksamkeit des Ansatzes sei mit Unterstützung unabhängiger Gutachter unter Federführung der UN-Frauenorganisation UN Women evaluiert worden.