Besuch

Henrike Naumann - Innere Sicherheit. Eine Intervention

Einblick in die Ausstellung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“
Gäste beim Erkunden der Installation „Das Reich“ (2017) während der Ausstellungseröffnung am 12. Juni 2024
Gäste beim Rundgang während der Ausstellungseröffnung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“ am 12. Juni 2024
Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (rechts) im Gespräch mit der Künstlerin Henrike Naumann (links)
Kristina Volke, Kuratorin der Ausstellung (links), gemeinsam mit Vizepräsidentin Katrin Gö-ing-Eckardt (2. von links) und der Künstlerin Henrike Naumann (Mitte) während der Ausstellungseröffnung
Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt spricht während der Eröffnung der Ausstellung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“.
Kristina Volke, Kuratorin der Ausstellung, führt in die Ausstellung ein.
Eine Frau steht hinter einem Rednerpult in einer Halle.
Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt beim Rundgang durch die Installation „Das Reich“ (2017) während der Eröffnung der Ausstellung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“
Gäste während der Ausstellungseröffnung am 12. Juni 2024
Henrike Naumann (Mitte) im Gespräch mit Gesine Lötzsch von der Gruppe Die Linke (2. von links) während der Ausstellungseröffnung
Gäste im Gespräch während der Ausstellungseröffnung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“ am 12. Juni 2024
Installationsansicht „Das Reich“ (2017)
Installationsansicht „Tag X“ (2019)

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Einblick in die Ausstellung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“ (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Gäste beim Erkunden der Installation „Das Reich“ (2017) während der Ausstellungseröffnung am 12. Juni 2024 (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Gäste beim Rundgang während der Ausstellungseröffnung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“ am 12. Juni 2024 (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (rechts) im Gespräch mit der Künstlerin Henrike Naumann (links) (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Kristina Volke, Kuratorin der Ausstellung (links), gemeinsam mit Vizepräsidentin Katrin Gö-ing-Eckardt (2. von links) und der Künstlerin Henrike Naumann (Mitte) während der Ausstellungseröffnung (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt spricht während der Eröffnung der Ausstellung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“. (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Kristina Volke, Kuratorin der Ausstellung, führt in die Ausstellung ein (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Henrike Naumann gibt bei der Ausstellungseröffnung einen Einblick in ihre Arbeit und die Entstehung der Ausstellung (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt beim Rundgang durch die Installation „Das Reich“ (2017) während der Eröffnung der Ausstellung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“ (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Gäste während der Ausstellungseröffnung am 12. Juni 2024 (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Henrike Naumann (Mitte) im Gespräch mit Gesine Lötzsch von der Gruppe Die Linke (2. von links) während der Ausstellungseröffnung (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Gäste im Gespräch während der Ausstellungseröffnung „Henrike Naumann – Innere Sicherheit. Eine Intervention“ am 12. Juni 2024 (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Installationsansicht „Das Reich“ (2017) (© DBT/ Sebastian Eggler)

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Installationsansicht „Tag X“ (2019) (© DBT/ Sebastian Eggler)

13. Juni bis 29. September 2024 im Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag

In diesem Jahr wird das Grundgesetz 75 Jahre alt. Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages hat die Künstlerin Henrike Naumann eingeladen, im Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus eine Ausstellung zu realisieren, deren gedanklicher Ausgangspunkt das Grundgesetz in seiner ersten Fassung aus dem Jahr 1949 ist – nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch in der DDR, die fast zeitgleich eine Verfassung verabschiedete.

Henrike Naumann entschied sich dazu, entlang der ehemaligen Hinterlandmauer zwei Arbeiten miteinander in Beziehung zu setzen: Die Möbelinstallation „Das Reich“ (2017) thematisiert die Reichsbürgerbewegung und deren Verweigerung, den Einigungsvertrag zwischen DDR und Bundesrepublik anzuerkennen, weil – so hatte es das Grundgesetz 1949 festgeschrieben – kein Friedensvertrag geschlossen worden war. Im Weltbild der Reichs-bürger besteht das Deutsche Reich deshalb weiter fort, sie verstehen sich als „indigenes Volk“ in einem besetzten Land und rüsten sich für einen Tag X, an dem das Deutsche Reich nach gewonnenem Kampf wiederauferstehen wird. In der Multimediainstallation „Tag X“ (2019) verschwimmen die zeitlichen Bezüge zwischen 1989 und einer Zukunft, in der es auf dem Alexanderplatz zu einem politischen Umsturz kam. Wurde der Sozialismus besiegt oder mit einer rechten Revolution ein neuer Staat errichtet?

Naumanns Arbeiten zum Einigungsvertrag und zur Friedlichen Revolution 1989, aber auch zur Reichsideologie und Utopien eines rechten Systemumsturzes verdichten sich in dem zerteilten Raum zu einem herausfordernden Diskussionsangebot und zeigen ihre verstörende Aktualität.

Henrike Naumann ist Stipendiatin des Berliner Programms Künstlerische Forschung 2024/25.

Ausstellungsort

Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade Schiffbauerdamm
10117 Berlin

Öffnungszeiten

dienstags bis sonntags 11 Uhr bis 17 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr, Eintritt frei

Kontakt

http://www.kunst-im-bundestag.de/
kunst@bundestag.de

 

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