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Bundestag feiert 100 Jahre Frauen­wahl­recht in Deutschland

Demonstration für das Frauenwahlrecht am 12. Mai 1912 in Berlin

Demonstration für das Frauenwahlrecht am 12. Mai 1912 in Berlin

© picture-alliance/akg-images

Der Deutsche Bundestag erinnert am Donnerstag, 17. Januar 2019, mit einer Feierstunde an den hundertsten Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts. Nach der Begrü­ßungs­an­sprache durch Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble sprechen die frühere Bundestagspräsidentin und Frauenministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth und die frühere Frauenministerin Dr. Christine Bergmann. Die Feierstunde beginnt um 9 Uhr im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes.

Die Feierstunde wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

Rezitation aus der ersten Rede einer Abgeordneten

Im Anschluss an die Begrüßung durch Wolfgang Schäuble zitiert die Schauspielerin und Regisseurin Susanne-Marie Wrage aus der ersten Rede einer Abgeordneten in der Nationalversammlung. Die Rede hielt die damals 39-jährige SPD-Abgeordnete Marie Juchacz am 19. Februar 1919 in der Nationalversammlung in Weimar. Juchacz war eine von 37 Frauen, die bei den Wahlen am 19. Januar 1919 in die Nationalversammlung gewählt worden waren. Insgesamt zählte die Nationalversammlung 423 Abgeordnete.

Es folgt der vierte Satz (Finale, Allegro) aus dem Trio in b-Moll für Klavier, Violine und Violoncello opus 16 der Komponistin Emilie Mayer (1812-1883), gespielt vom Klaviertrio der Deutschen Stiftung Musikleben.

Ansprachen von Rita Süssmuth und Christine Bergmann

Die erste Ansprache hält Rita Süssmuth, die dem Bundestag von 1987 bis 2002 angehörte und von 1988 bis 1998 dessen Präsidentin war. Zuvor hatte die CDU-Politikerin seit 1985 das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit geleitet, das ein Jahr später in Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit umbenannt worden war.

Im Anschluss trägt das Klaivertrio der Deutschen Stiftung Musikleben den dritten Satz (Presto) aus dem ersten Trio für Klavier, Violine und Violoncello der 44-jährigen russischen Komponistin Lera Auerbach vor.

Dr. Christine Bergmann (SPD) hält danach die zweite Ansprache. Sie war von 1998 bis 2002 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zuvor war sie 1990/91 Präsidentin der Berliner Stadtverordnetenversammlung, seit 1991 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Berliner Senatorin für Arbeit und Frauen (1991 bis 1996) sowie Senatorin für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen (1996 bis 1998).

Die Feierstunde endet mit der Nationalhymne, intoniert vom Bläserquintett der Universität der Künste Berlin. (vom/09.01.2019)

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