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Presse

20. Januar 2022

Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Zeit: Donnerstag, 27. Januar 2022, 10 Uhr
Ort: Reichstagsgebäude, Plenarsaal

Am 27. Januar 2022 – dem Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz – gedenkt der Deutsche Bundestag der Opfer des Nationalsozialismus. Nach begrüßenden Worten von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas wird Inge Auerbacher, die als Kind das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte, die Gedenkrede halten. Anschließend ergreift der Präsident des israelischen Parlaments, Mickey Levy, das Wort. Er stattet Deutschland einen offiziellen Besuch vom 24. bis 28. Januar 2022 ab.

Die Gedenkstunde wird durch besondere musikalische Werke begleitet: Zwei Stücke von Komponisten, die in Theresienstadt interniert waren – Hans Krása und Lena Stein-Schneider sowie zwei Lieder des jüdischen Widerstandes gegen die nationalsozialistische Besatzungsherrschaft – von Shmerke Kaczerginski und von Hirsch Glik. Die Lieder werden von dem renommierten Kantor Yoed Sorek gesungen, die Instrumentalstücke werden von Musikern der Prager Staatsoper im Rahmen des Kulturprojekts „Musica non grata“ (www.musicanongrata.cz) aufgeführt.

Bildtermin #WeRemember: Nach der Gedenkstunde (ca. 11.10 Uhr) werden sich die Gedenkredner Frau Auerbacher und Parlamentspräsident Levy sowie Bundestagspräsidentin Bas und die Spitzen der Verfassungsorgane zum Westportal des Reichstagsgebäudes begeben. Dort steht ein dreidimensionaler Schriftzug #WeRemember, der Teil der Erinnerungskampagne des Jüdischen Weltkongresses ist. Hier gibt es Gelegenheit für Bildaufnahmen.
Weitere Informationen zur Gedenkaktion #WeRemember der EU-Parlamente finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 20. Januar 2022 (www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2022/pm-220120-weremember-878114).

Ausstellung zur Geschichte des Hauses der Wannsee-Konferenz
Aus Anlass des 80. Jahrestages der Wannsee-Konferenz wird im Paul-Löbe-Haus eine Ausstellung zur Geschichte der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz präsentiert. Sie trägt den Titel „Unfreiwilliges Erinnern. Zur Bedeutung der Wannsee-Konferenz in Geschichte und Gegenwart“. Sie wurde durch die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz konzipiert. Weitere Informationen: www.bundestag.de/ausstellung-wannseekonferenz.

Organisatorische Hinweise:
Die Gedenkstunde findet unter der 2G-Plus-Regel statt.
Das bedeutet, der Zugang ist auf Geimpfte und Genesene beschränkt, die zusätzlich einen aktuellen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder eine Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) nachweisen müssen. Bitte beachten Sie dazu unsere Pressemitteilung vom 12. Januar 2022: www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2022/pm-220111-allgemeinverfuegung-876396
Der Zugang für Medienvertreter zum dreidimensionalen Schriftzug #WeRemember erfolgt von außen über den Zentralen Besuchereingang (Eingang West) des Reichstagsgebäudes.
Medienvertreter benötigen eine gültige Akkreditierung des Deutschen Bundestages. Informationen dazu finden Sie unter www.bundestag.de/akkreditierung.