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Sebastian Pohl ist für die Raumplanung in den Liegen­schaften zuständig

Ein Mann lehnt an einem Geländer in einer Halle.

Sebastian Pohl entdeckt noch immer tolle Orte in den Liegenschaften des Bundestages. (DBT/Marc Beckmann)

Stellen Sie sich doch bitte kurz vor...

Nach dem Abschluss meines Studiums (Master of Science Facility Management) habe ich erste Berufserfahrungen gesammelt, bevor ich im Jahr 2020 in die Bundestagsverwaltung gekommen bin. Als Sachbearbeiter im Referat BG 1 (Liegenschaften und Steuerung) beschäftige ich mich primär mit den Liegenschaften, in denen die Mitglieder des Bundestages untergebracht sind, zum Beispiel Reichstagsgebäude, Jakob-Kaiser-Haus und Paul-Löbe-Haus. Zu meinen Aufgaben zählen neben Grundsatzfragen der Liegenschaften auch das Flächenmanagement einschließlich Raumplanungen.

Warum haben Sie sich für einen Job in der Bundestagsverwaltung entschieden?

Ich war neugierig auf den Arbeitgeber Deutscher Bundestag und die sich hieraus ergebenden Aufgaben, welche die Bundestagsverwaltung im Rahmen ihrer zahlreichen Dienstleistungen bei der Unterstützung des Parlamentes wahrnimmt. 

Was gefällt Ihnen an der Bundestagsverwaltung besonders gut?

An meinem Fachbereich fasziniert mich das breitgefächerte Portfolio der Liegenschaften. Von historischen „denkmalgeschützten“ Bauwerken bis hin zu modernen Bürogebäuden strahlt der Deutsche Bundestag architektonisch einen besonderen Reiz aus. Außerdem beeindruckt mich die berufliche Vielfalt der fachlichen Kolleginnen und Kollegen wie Ingenieuren, Architekten, Juristen, Wissenschaftlern und Technikern, auf die ich im Berufsalttag treffe.

Was begeistert Sie an Ihrem Job?

Es bereitet mir große Freude, sowohl tagesaktuelle Herausforderungen zu meistern als auch strategische Planungen für die Zukunft unter einen Hut zu bringen. Ich finde es auch spannend, in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Organisationseinheiten gemeinsam Lösungen zu finden, um optimale Leistungen für die Abgeordneten und Fraktionen zu ermöglichen. Mich begeistern darüber hinaus, mit meinem Beitrag dem Parlament im wahrsten Sinne des Wortes „Raum“ für demokratische Arbeit zu ermöglichen beziehungsweise bereitzustellen. 

Worin finden Sie einen Ausgleich zum Berufsalltag?

Ich finde meinen Ausgleich im Sport und Reisen, aber auch die gemeinsame Mittagspause mit meinen Kolleginnen und Kollegen ist mir als kleine Auszeit im Alltag sehr wichtig.

Was wünschen Sie sich von der Bundestagsverwaltung? Was kann noch besser laufen?

Ich wünsche mir, dass die Digitalisierung und eine zeitgemäße Arbeitswelt (zum Beispiel New Work) noch rascher im Haus vorangetrieben und noch mehr als Chance gesehen werden.

Ihr Lieblingsort in den Liegenschaften des Deutschen Bundestages...

Nach knapp drei Jahren entdecke ich immer wieder tolle Orte. Unter anderem gefällt mir die Brücke zwischen Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Ein Ort, an dem das quirlige Leben rund um den Spreebogen wie auf einem Beobachtungsposten verfolgt werden kann. Aber auch der überkonfessionelle Andachtsraum im Reichstagsgebäude beeindruckt mich. 

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