Sebastian Pohl treibt die Digitalisierung der Verwaltung voran

Sebastian Pohl entdeckt noch immer tolle Orte in den Liegenschaften des Bundestages. (© DBT/Marc Beckmann)
Stellen Sie sich doch bitte kurz vor...
Nach dem Abschluss meines Studiums (Master of Science Facility Management) habe ich erste Berufserfahrungen gesammelt, bevor ich im Jahr 2020 in die Bundestagsverwaltung gekommen bin. Eingestiegen bin ich als Sachbearbeiter im Referat BG 1 (Liegenschaften und Steuerung) und beschäftigte mich primär mit den Liegenschaften, in denen die Mitglieder des Bundestages untergebracht sind, zum Beispiel Reichstagsgebäude, Jakob-Kaiser-Haus und Paul-Löbe-Haus.
Seit April 2025 bin ich in der Stabstelle Serviceeinheit eAkte tätig. Hier zählt die Umsetzung der Implementierung des eAktesystems in der Bundestagsverwaltung zu meinen Aufgaben. Ich treibe also die Digitalisierung der Verwaltungsarbeit voran. Ich bin im Onboarding mit den einzelnen Organisationseinheiten im Austausch und berate sie, um die eAkte bestmöglich einsatzbereit zu machen. Ich vermittle außerdem in Schulungen die Grundlagen der eAkte bei den künftigen Nutzerinnen und Nutzern.
Warum haben Sie sich für einen Job in der Bundestagsverwaltung entschieden?
Ich war neugierig auf den Arbeitgeber Deutscher Bundestag und die sich hieraus ergebenden Aufgaben, welche die Bundestagsverwaltung im Rahmen ihrer zahlreichen Dienstleistungen bei der Unterstützung des Parlamentes wahrnimmt.
Was gefällt Ihnen an der Bundestagsverwaltung besonders gut?
Das breitgefächerte Portfolio der Liegenschaften. Von historischen denkmalgeschützten Bauwerken bis hin zu modernen Bürogebäuden strahlt der Deutsche Bundestag architektonisch einen besonderen Reiz aus. Außerdem beeindruckt mich die berufliche Vielfalt der fachlichen Kolleginnen und Kollegen wie Ingenieuren, Architekten, Juristen, Wissenschaftlern und Technikern, auf die ich im Berufsalttag treffe.
Was begeistert Sie an Ihrem Job?
Es bereitet mir große Freude, sowohl tagesaktuelle Herausforderungen zu meistern als auch strategische Planungen für die Zukunft unter einen Hut zu bringen. Ich finde es auch spannend, in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Organisationseinheiten gemeinsam Lösungen zu finden, um optimalen Service für die Abgeordneten und Fraktionen zu ermöglichen. Meine Motivation zum Bereich der eAkte zu wechseln war, das „Haus“ - die Verwaltung des deutschen Bundestages - aus einem neuen Blickwinkel wahrzunehmen und somit neu kennenzulernen und zusätzlich an einem Projekt aktiv mitzuarbeiten, das die Verwaltung für die Zukunft rüstet.
Worin finden Sie einen Ausgleich zum Berufsalltag?
Ich finde meinen Ausgleich im Sport und Reisen, aber auch die gemeinsame Mittagspause mit meinen Kolleginnen und Kollegen ist mir als kleine Auszeit im Alltag sehr wichtig.
Was wünschen Sie sich von der Bundestagsverwaltung? Was kann noch besser laufen?
Ich wünsche mir, dass sich die Digitalisierung in Verbindung mit einer einer zeitgemäßen Arbeitswelt (zum Beispiel New Work) weiterhin im Haus entwickelt und noch mehr als Chance gesehen wird.
Ihr Lieblingsort in den Liegenschaften des Deutschen Bundestages...
Ich entdecke noch immer tolle Orte. Unter anderem gefällt mir die Brücke zwischen Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Ein Ort, an dem das quirlige Leben rund um den Spreebogen wie auf einem Beobachtungsposten verfolgt werden kann. Aber auch der überkonfessionelle Andachtsraum im Reichstagsgebäude beeindruckt mich.