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Bundestagspräsidentin Bärbel Bas war bei der Eröffnungsveranstaltung des Parlamentskreises „Feministische Außenpolitik“ und hat dort eine Rede gehalten.

Dazu schreibt sie auf ihrem offiziellen Instagram-Kanal @bundestagspraesidentin Folgendes:

„Wir brauchen eine Außenpolitik, die Frauen stärker mitdenkt und an der Frauen stärker mitwirken: Eine feministische Außenpolitik. Das habe ich bei der Eröffnungsveranstaltung des Parlamentskreises “Feministische Außenpolitik„ betont.

Sie kommt nicht nur Frauen zugute, sondern allen Menschen. Die großen Menschheitsaufgaben sind nur zu lösen, wenn Frauen gleichberechtigt beteiligt sind. Genau darum geht es bei der feministischen Außenpolitik: Um gleiche Rechte, eine angemessene Repräsentanz, fair geteilte Ressourcen und einen Perspektivenwechsel.

Ganz konkret: Es ist gut, dass wir mittlerweile in vielen EU-Staaten Parlamentspräsidentinnen haben. Vor der nächsten Konferenz der EU-Parlamentspräsidentinnen und -präsidenten in Prag setzen wir uns als Präsidentinnen zusammen, um frauenspezifische Themen zu beraten.

Wie viel Schaden die Unterdrückung von Frauen für eine Gesellschaft bedeutet, zeigt die Lage in Afghanistan: Frauen und Mädchen dürfen keine höhere Schulbildung mehr erhalten, keine Universitäten mehr besuchen und nicht mehr für NGOs arbeiten. Auch die Iranerinnen und Iraner zeigen, dass Unterdrückung und Marginalisierung von Frauen Gift für die Entwicklung eines Landes ist. Das Motto der Proteste seit dem Tod von Mahsa Amini bringt die Zusammenhänge auf den Punkt: “Frau, Leben, Freiheit.„

Herzlichen Dank an die Initiatorinnen @michellemuentefering @agnieszka_mdb und @strackzimmermann für ihr Engagement. Ich freue mich über das überfraktionelle Interesse und auf den weiteren Austausch.“


Den Post finden Sie unter: https://www.instagram.com/p/Cno5B9PDk_S/ 

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